Meditation (lat. meditatio = „das Nachdenken über“; auch in der Bedeutung „zur Mitte ausrichten“ von lat. medius = „die Mitte“) ist eine in vielen Religionen und Kulturen geübte spirituelle Praxis. Durch Achtsamkeits- oder Konzentrationsübungen soll sich der Geist beruhigen und sammeln. In östlichen Kulturen gilt sie als eine grundlegende und zentrale bewusstseinserweiternde Übung. Im Christentum sind diese Formen unter anderem in den Exerzitien lebendig geworden. Grundsätzlich lassen sich Meditationsübungen in aktive und passive Techniken gliedern.
Zu den passiven Techniken gehören Übungen, die in Stille oder Ruhe praktiziert werden und mittels derer sich der Geist auf den eigenen Körper oder die Atmung konzentriert. Zu den aktiven Techniken gehören Yoga, Qigong bis hin zu fernöstlichen Kampftechniken, die durch die Konzentration auf Bewegungsabfolgen das Gleichgewicht von Körper, Seele und Geist trainieren.
Viele Menschen haben Berührungsängste mit dem Thema Meditation. Es scheint zunächst unbekannt, denn die Übungen sind nicht geeignet, sie in aller Öffentlichkeit durchzuführen. Im Gegenteil: Sie bedürfen der Ruhe und Klausur. Die tägliche Durchführung verspricht allerdings einiges an Wirkung. Meditation ist ideal, um zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu schöpfen. Dem Körper wird ermöglicht, sich auf seinen Rhythmus zu besinnen, und Sie können neue Lebensfreude schöpfen – probieren Sie es aus.