Die Diagnose bei Verdacht auf eine Allergie gleicht manchmal der Suche nach der Nadel im Heuhaufen, da die Symptome individuell sehr unterschiedlich auftreten. Am Anfang steht immer ein ausführliches Eingangsgespräch, in dem der Arzt versucht mögliche Auslöser zu erfragen. Ein vom Patienten geführtes Symptom- und Ernährungsprotokoll kann eine große Hilfe sein, wenn es darum geht eine erste Diagnose zu stellen. Verdächtige Substanzen werden dann mit Hilfe von Haut- und Bluttests untersucht. Werden dabei Antikörper nachgewiesen, heißt das allerdings noch nicht, dass eine Allergie vorliegt. Ein wirklicher Nachweis kann nur über eine diagnostische Diät, gefolgt von einer gezielten Provokation erbracht werden. Das heißt, der Betroffene meidet über einen längeren Zeitraum verdächtige Lebensmittel. Danach werden ihm diese Lebensmittel gezielt gegeben. Findet dann eine Reaktion statt, ist eine endgültige Diagnose möglich. Treten keine Symptome auf, muss nach anderen Erkrankungsursachen geforscht werden.
Nahrungsmittelintoleranzen sind nur durch eine auf den einzelnen Patienten abgestimmte diagnostische Diät nachweisbar. Aufgrund der fehlenden Immunreaktion sind Haut- und Bluttests zur Diagnosestellung nicht geeignet. Nur eine allergenarme Diät über 3-4 Wochen mit anschließendem Provokationstest der verdächtigen Allergene kann hier Gewissheit bringen.
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