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ERNÄHRUNG
Frühstück – Guter Start in den Tag
Immer mehr Menschen, vor allem auch Kinder, verlassen morgens das Haus ohne zu frühstücken. Dabei legt ein leckeres Frühstück - auch wenn es klein ausfällt - den Grundstein für unsere Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit für die vor uns liegenden Anforderungen des Tages.
Was gehört zu einem guten Frühstück?
Am Morgen sind unsere Energie- und Nährstoffspeicher durch die Nahrungspause der Nacht aufgebraucht. Um genügend Energie zum Spielen, Lernen und Arbeiten zu haben, müssen wir die Speicher am Morgen daher wieder auffüllen. Auch der Verlauf der Leistungskurve macht deutlich, wie wichtig ein Frühstück am Morgen ist. Zur Zeit des Aufstehens ist sie niedrig und erreicht ihren Höhepunkt erst gegen 10 Uhr am Vormittag. Nach einem Frühstück verläuft die Leistungskurve deutlich höher (lesen Sie dazu auch den Punkt „Zwischenmahlzeiten – Leistungstief ade“).
Bestandteile eines guten Frühstücks sind:
- Milchprodukte (Milch, Quark, Joghurt, Käse)
- Getreideprodukte aus Vollkorn (Brot, Brötchen, Müsli)
- Obst oder Gemüserohkost
Dabei liefern Getreide und Obst reichlich Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Milch und Milchprodukte sind wichtig für den Aufbau von Knochen und Zähnen. Sie liefern wertvolles Eiweiß und Calcium. Vollkornprodukte sind zu bevorzugen, da sie eine längere Sättigung erzielen und nährstoffreicher sind.
Wie Sie ihr Frühstück zusammenstellen, bleibt Ihnen überlassen und hängt ganz davon ab, was Ihrem Körper am besten bekommt. So schwören die einen auf eine leckere Müslimischung aus Haferflocken, Nüssen und Trockenobst, während andere morgens zu einem Wurst- oder Käsebrötchen greifen.
Tipps für Frühstücksmuffel
- Versuchen Sie, morgens eine halbe Stunde früher aufzustehen, um so Zeit zugewinnen, sich ein leckeres Frühstück zuzubereiten.
- Essen Sie nach Möglichkeit in Gesellschaft, denn so schmeckt es besser.
- Bereiten Sie bereits am Vorabend eine Thermoskanne Tee vor und/oder waschen Sie z. B. bereits ein Stück Obst. So ist am Morgen alles griffbereit.
- Nehmen Sie sich am Abend etwas Zeit und bereiten Sie sich ein schmackhaftes und ausgewogenes „Pausenbrot“ für den kommenden Tag zu. Vielleicht haben Sie vom Abendessen kleingeschnittenes Gemüse übrig oder einen Rest Nudelsalat? So laufen Sie nicht Gefahr, in der Hektik am Morgen nur einen Riegel in Ihre Tasche zu werfen oder auf dem Weg zur Arbeit noch schnell ein „Teilchen“ zu kaufen.
Gehören Sie zu den Frühstücksmuffeln, die morgens, bevor Sie sich auf den Weg zur Arbeit machen, partout kein Frühstück essen mögen oder aus Zeitgründen nicht essen können? Dann sollten Sie sich auch nicht zum Essen zwingen. Ratsam ist es allerdings, dass Sie wenigstens zu einem Glas Milch, Kakao oder einem Joghurt greifen, um einem Leistungsabfall bis zum zweiten Frühstück auf der Arbeit vorzubeugen. Dieses sollte das erste Frühstück zu Hause sinnvoll ergänzen und dementsprechend größer ausfallen.
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