Die Therapie bei einer Lebensmittelallergie besteht vor allem darin, die Auslöser der Beschwerden strikt zu meiden. Da viele in der frühen Kindheit erworbene Allergien gegen Grundnahrungsmittel meist von kurzer Dauer sind, besteht die Notwendigkeit den Verzicht auf bestimmte Lebensmittel alle 1-2 Jahre überprüfen zu lassen.
Nahrungsmittelintoleranzen sind meist dosisabhängig, das heißt nur in seltensten Fällen führen kleinste Mengen zu einer Reaktion. Es ist in diesem Fall also wichtig, dass Betroffene ihren persönlichen Schwellenwert für unverträgliche Lebensmittel ausfindig machen. Am Besten geht das, indem man Lebensmittel schrittweise wieder in den Speiseplan aufnimmt und darauf achtet, ab welcher Menge der Körper negative Reaktionen zeigt.
Beim Verdacht auf eine Allergie oder sonstige Unverträglichkeiten, sollte ein Allergologe aufgesucht werden. Wenn die Diagnose exakt gesichert ist, kann zusammen mit einer erfahrenen Ernährungsberaterin ein individueller Speiseplan zusammengestellt werden. Für den Betroffenen ist dabei vor allem wichtig zu wissen, in welchen Lebensmitteln das Allergen vorkommt, hinter welchen Begriffen in der Zutatenliste sich das Allergen verbirgt und welche Lebensmittel als Alternative in Frage kommen, so dass eine ausreichende Nährstoffversorgung gesichert werden kann und nichts an Lebensqualität eingebüßt werden muss.
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